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HANDWERK

GOLDSCHMIEDEN

Die Kunst der Schmuckherstellung ist Jahrtausende alt und gehört mit zu den ältesten Metallhandwerken. Bereits sehr früh haben Goldschmiede mit primitiven Arbeitsmitteln Gegenstände von hohem technischen und künstlerischem Niveau gefertigt. Mit der weiteren Entwicklung und stetigem Fortschritt sind die Bedürfnisse nach hochwertigen Schmuckstücken gewachsen und die Arbeitstechniken haben sich zunehmend vervollkommnet.

In meinem Atelier fertige ich Unikate nach eigenen Ideen: Ausgewählte Edelmetalle werden durch Hämmern, Biegen, Feilen, Sägen oder Löten bearbeitet und mit Edelsteinen oder anderen Materialien kombiniert. Jedes Stück entsteht in einem handwerklichen Prozess,  der von der Idee über den Entwurf zur Umsetzung bis zur Vollendung finden muss. Klar in der Form — ausgewogen in den Proportionen — und in der Beschaffenheit angenehm für den Träger.

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GRANULATION

Die Granulation ist eine antike Goldschmiedetechnik, bei der kleinste Kügelchen – die Granalien zu einem Ornament oder zu einer Fläche gelegt und ohne ein metallisches Lot mit dem Trägermaterial verbunden werden.

Zur Herstellung der Kügelchen wird Gold in lauter kleine Paillen geschnitten, in abwechselnden Schichten mit Holzkohlepulver in einen Tiegel gestreut und für etwa 2 Stunden bei ca. 1200 Grad gebrannt. Das Holzkohlepulver wird nach dem Abkühlen in einer Schüssel mit Wasser abgeschwenkt, bis dieses klar ist und sich die Goldgranalien am Boden abgesetzt haben. Sie müssen dann getrocknet, aussortiert und nach der Größe geordnet werden.

Die meisten Granulationsarbeiten sind aus Gold und die ältesten Arbeiten stammen aus Mesopotamien (2560 – 2400 v. Chr.). Werkstücke aus Silber sind außer in der  Wikingerkunst und im volkstümlichen Schmuck der Neuzeit sehr selten zu finden.

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